Berechnung des Body Mass Index (BMI): Der einfachste Weg, um Ihr gesundes Gewicht herauszufinden

Was ist der Body Mass Index?

Der Body Mass Index (BMI) ist ein einfaches, aber effektives Maß, das die Eignung des Gewichts einer Person entsprechend ihrer Körpergröße bewertet. Diese Methode, die auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) akzeptiert wird, wird zur Bestimmung von Adipositas, Untergewicht oder Idealgewicht verwendet.

Wie berechnet man den BMI?

Die Formel ist ziemlich einfach:

📌 BMI = Gewicht (kg)/Größe (m²)

Beispiel:
Wenn Ihr Gewicht 70 kg beträgt und Ihre Körpergröße 1,75 m beträgt;
BMI = 70/(1,75 x 1,75) = 22,86

Was sind die Werte für den Größengewichtsindex?

Der Body-Mass-Index (BMI), in der Öffentlichkeit allgemein als „Körpergewichtsindex“ bekannt, misst die Eignung des Körpergewichts einer Person entsprechend ihrer Körpergröße. Das nach der Berechnung des BMI erhaltene Ergebnis wird in bestimmten Intervallen ausgewertet. Jedes Intervall zeigt das Niveau, auf dem sich das Gewicht der Person in Bezug auf die Gesundheit befindet:

BMI-Wert (kg/m²) bedeutet Unter 18,5 Thin 18,5 — 24,9 Normalgewicht (Idealgewicht) 25,0 — 29,9 Übergewicht 30,0 — 34,91 Grad Adipositas 35,0 — 39,92 Grad Adipositas 40,0 und höher Morbide Adipositas

Diese Werte werden nach allgemeinen Kriterien der öffentlichen Gesundheit bestimmt. Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 reduziert das Risiko von chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Gelenkproblemen. Dieser Wertebereich bedeutet jedoch möglicherweise nicht für jeden einen „idealen Gesundheitszustand“. Bei Personen mit hoher Muskelmasse, wie z. B. Sportlern, kann der BMI hoch sein, was jedoch nicht zu einem Fettüberschuss führt. Daher sollte bei der Bewertung des BMI auch der allgemeine Gesundheitszustand der Person berücksichtigt werden.

Warum ist der Body-Mass-Index wichtig?

Der BMI ist ein wichtiges Instrument zur Bewertung von Gesundheitsrisiken für:

  • Herzkrankheiten
  • Typ-2-Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall (Lähmung)
  • Schlafapnoe
  • Einige Krebsarten
  • Hormonelle Störungen

Ein hoher BMI kann bedeuten, dass Sie ein erhöhtes Risiko haben, an diesen Krankheiten zu erkranken. Ein niedriger BMI kann jedoch auch zu Erkrankungen wie geschwächter Immunität, Muskelverlust und verminderter Knochendichte führen.

Wie hoch sollte der Body-Mass-Index je nach Alter sein?

Obwohl die Berechnung des Body Mass Index unabhängig vom Alter grundsätzlich auf derselben Formel basiert, kann die Interpretation je nach Alter unterschiedlich sein, da sich Körperstruktur, Fettanteil und Stoffwechselrate mit dem Alter ändern.

  • Kinder und Jugendliche (2-18 Jahre)

In dieser Altersgruppe wird der BMI nicht alleine bewertet. Der BMI von Kindern wird anhand von alters- und geschlechtsspezifischen Perzentilkurven bewertet.

  • Zwischen dem 5. und 85. Perzentil: Normal
  • 85 — 95. Perzentil: Übergewicht
  • 95. Perzentil und höher: Adipös

Diese Bewertungen sollten von pädiatrischen Fachärzten vorgenommen werden.

  • Erwachsene (18-65 Jahre)

Die allgemeine BMI-Klassifizierung gilt für diese Altersgruppe. Mit fortschreitendem Alter kann jedoch die Muskelmasse abnehmen und der Fettanteil kann zunehmen. Die Messung des Taillenumfangs ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium, insbesondere für Personen über 50 Jahre.

  • 65 Jahre und älter

Im Alter sind sehr niedrige BMI-Werte (z. B. unter 20) mit Mangelernährung, Muskelabbau und Sturzrisiko verbunden. Daher kann ein etwas höherer BMI im Alter (z. B. zwischen 23 und 27 Jahren) als gesundheitsschützend angesehen werden.

Was sollten Sie neben dem Body-Mass-Index beachten?

Ihr Body-Mass-Index-Wert allein sagt Ihnen nicht alles über Ihre Gesundheit aus. Die folgenden Kennzahlen sollten ebenfalls berücksichtigt werden:

  • Messung des Taillenumfangs: Fett, das sich im Bauchbereich ansammelt, erhöht das kardiovaskuläre Risiko.
  • Fett-Muskel-Verhältnis: Obwohl der BMI bei Sportlern hoch ist, kann ihr Fettverhältnis niedrig sein.
  • Essgewohnheiten und körperlicher Aktivitätsgrad
  • Genetische Faktoren und chronische Krankheitsgeschichte

Daher ist der Body Mass Index ein Ausgangspunkt; er sollte durch individuelle Gesundheitsbewertungen gestützt werden.

Auf Instagram

Folgen Sie Dr. Aykan

Klinische Einblicke, Bildungsinhalte und Neuigkeiten aus der täglichen Praxis.
FRAGEN SIE DEN ARZT
Whatsapp Icon
Jetzt WhatsApp
Kostenlose Beratung